Farm Kunterbunt

Flower Power Tiere von  der Farm Kunterbunt, mit oder ohne Namen



Hätten sie gewusst? Woher kommt Flower Power!

Flower Power oder Die Kraft der Blumen war in den späten 1960iger und frühen 1970iger Jahren ein Slogan für gewaltfreien Widerstand und gewaltfreie Ideologie.

Hervorgegangen ist das aus der Anti-Vietnamkrieg-Bewegung, die von dem Beat-Poeten Allen Ginsberg geprägt worden ist. Er schrieb in seinem Essay 1965 „How to Make a March/Spectacle“, dass es gut sei, Blumen, Süßigkeiten, kleine Flaggen und ähnliches an die Gegenseite zu verteilen. Damit werde die die gefühlte Bedrohung abgebaut, Emotionen wie Angst und Hass würden zugunsten positiverer Gefühle verringert. So sollten die teilweise gewalttätigen Proteste in positive, friedliche Versammlungen umgeformt werden. Besonders den Hells Angels, die in den Hippies ein Feindbild sahen – wegen deren „unamerikanischen Umtriebe“ und Ansichten – sollte damit der Wind aus den Segeln genommen werden.

Als äußerliches Zeichen wurde die Kleidung mit Blumenmuster verziert, bestickte, farbenfrohe Stoffe wurden bevorzugt, Blumen im Haar getragen (Scott MacKezie: „If you are going to San Fransico, you better wear some flowers in your hair“) und es wurden bei den Protesten Blumen an die Polizisten, Soldaten und Zuschauer verteilt.

Daraus entstand dann auch der der Begriff der Blumenkinder für die Hippiebewegung und ihre Gegenkultur.