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Süße Babys und die Kaninchenkinder auf Kinderporzellan

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  • schöne Geschenkideen zur Taufe, zum Geburtstag.
  • Spülmaschinen- und mikrowellengeeignet.

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Babys und das Kindchenschema

Der Verhaltensforscher Konrad Lorenz hat den Begriff „Kindchenschema“ geprägt. Dabei handelt es sich um die Zusammenfassung der wichtigsten Merkmale des Kleinkindergesichts:

  • Proportional gesehen großer Kopf
  • eine hohe Stirn
  • deren Konsequenz die weit unten liegenden Gesichtsmerkmale sind
  • rundliches Gesicht
  • große, runde Augen
  • eine kleine Nase
  • ein kleines Kinn
  • rundliche Wangen
  • weiche Haut

Der Kopf von Kindern ist im Vergleich zum Körper größer als beim Erwachsenen. Gleichzeitig sind die Arme, Beine und Finger kürzer.

Dieses Aussehen hat für Kinder einen Vorteil, denn die Eltern erkennen durch diese Merkmale seine Schwäche und Hilfsbedürftigkeit. Das bringt Schutz- und Pflegeverhalten hervor. Wissenschaftlich wurde nachgewiesen, dass sich Erwachsene bei Personen, die dem Kindchenschema entsprechen schützender, fürsorglicher und deutlich weniger aggressiv verhalten.

Auch tierisch gesehen ein Erfolgsmodell: Kindchenschema

Das Kindchenschema gibt es auch bei Tieren. Jungtiere fast aller Tierarten werden nicht nur von ihren Artgenossen besonders fürsorglich behandelt, sondern auch von Menschen. Denn von ihnen gehen Schlüsselreize aus, die dem Kindchenschema entsprechen.

Kindchenschema bei Dinosauriern

Das Kindchenschema gibt es nicht nur bei Säugetieren, sondern bei allen Wirbeltieren. Auch bei den ausgestorbenen Dinosauriern fand sich bei der sehr gut erhaltenen Versteinerung eines Jungtieren des Raubsauriers Sciurumius das Kindchenschema.