Porzellan Kaffeefilter

Porzellan Kaffeefilter voll um Trend und zum Sonderpreis

  • Filter der Größe 102 (Melitta/1 Loch)und 104 (Butlers/2 Löcher)
  • 2. Wahl mit kleinen Fehlern.
  • Gefilterter Kaffee enthält weniger Gerbsäure und ist daher bekömmlicher.
  • Spülmaschinenfest.

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Kaffeezubereitung ganz am Anfang

Kaffeepulver mit dem Wasser aufgekocht, dann mit dem Sieb dekantiert oder durch ein kleines Sieb in die Tassen gegossen, so wurde früher Kaffee zubereitet.
Der Nachteil war, dass sich immer mehr Bitter- und Gerbstoffe aus dem Kaffee lösten, wenn dieser eine Weile stand. Am Ende war er dann ziemlich ungenießbar.

Teestrumpf als Kaffeefilter

Im 18. Jahrhundert wurden Filter aus Leinen oder Löschpapier in einen Trichter gelegt und mit Kaffeemehl gefüllt. Das Wasser wurde portionsweise darüber geschüttet (was ja heute noch empfohlen wird). Das Löschpapier wurde entsorgt, das Leinensäckchen gewaschen (nicht immer nach einmaligen Gebrauch, was den Kaffee nicht besser machte).
Es entstand eine Vielzahl von Dauerfiltern, in Vietnam genauso wie in Europa oder Indien.
Dabei handelt es sich meist um Metallbehälter mit durchlöchertem Boden, manchmal um Spitzsiebe aus Metall oder Porzellan.

Melitta Benz, Erfinderin und soziale Unternehmerin

Der Melitta-Filter aus Papier wurde 1908 von Melitta Benz entwickelt. Die Einwegfilter aus Filterpapier mit passenden Filterhaltern wurde von dem dann sehr schnell gegründeten Unternehmen M. Bentz, Marschallstraße 31 hergestellt und hatten von Anfang an eine großen Erfolg.

Ab 1934 wurden Filter aus Porzellan produziert – vorher wurden sie aus Aluminium oder Emaille-Blech hergestellt. Die sogenannten Schnellfilter aus Porzellan waren in der Form den Spitzsieben nachempfunden und mit einem Rand versehen, so dass der Filter auf der Kanne saß. Zudem waren die Filter gerillt, damit der Kaffee schneller durchfließen konnte. Schon 1937 gab es den Melittafilter in sieben Größen, für eine Tasse bis zu 100 Tassenfüllungen.

Für die Mitarbeiter der Firma hat sich Melitta Benz immer eingesetzt, auch nachdem sie sich aus dem Geschäft zurückgezogen hatte. Sie starb 77-jährig 1950 in Minden, wo die Firma noch heute ihren Hauptsitz hat.