Bunte Wiesenbilder

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Kindergartengeschirr: Wimmelbilder Wiese

  • Besonders robuste Teller und Schüsseln aus Gastronomieporzellan, Becher und Tassen, Krüge und Platten.
  • Frühlingswiese gibt es weiter, die Klatschmohnwiese wird leider nicht mehr angeboten

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Insektensterben: Wenn die Wiesen nicht mehr leben

3500 heimisch Insektenarten in Deutschland – das klingt zunächst nicht schlecht. Noch vor hundert Jahren waren jedoch deutlich mehr – und ihre Zahl nimmt weiter dramatisch ab.

Die Klasse der Insekten ist die artenreichste weltweit. Insekten stehen oft am unteren Ende der Nahrungskette, das heißt sie dienen vielen anderen Tieren (von größeren Insekten bis zum Menschen) als Nahrung. Aber Insekten übernehmen auch andere wichtige Funktionen im Ökosystem, vor allem indem sie Pflanzen bestäuben oder helfen, den Boden zu remineralisieren oder zu lockern.

Wenn die extreme Biomasse an Insekten und anderen Bodenlebewesen in gesunden Böden fehlt, geht die Fruchtbarkeit bei Böden extrem zurück. Der Teufelskreis des Düngens, der Pestizide und der Kampf um die Ernten kann dann beginnen – leider mit gar nicht ungewissem Ende!

Schmetterlinge gibt es vielleicht bald nur noch im Bauch

Der Rückgang der Insektenbiomasse in Deutschland  im Zeitraum zwischen 1989 und 2016 ist mit 76% Prozent enorm. Vor allen Dingen bei den Schmetterlingen, von denen es in Deutschland 189 Tagfalterarten gibt, stehen 99 Arten auf der Roten Liste. Fünf Arten gelten davon als bereits ausgestorben und zwölf weitere Arten sind vom Aussterben bedroht.

Keine Alleinschuldigen – wir haben alle Anteil am Insektensterben

Monokulturen in der Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden, Düngern und großen Maschinen, die die Böden verdichten sind dabei ebenso Gründe wie die Umweltverschmutzung, der Anstieg von CO2 (das wie Stickstoffdünger wirkt, wenn es mit dem Regen wieder auf die Erde kommt) sowie der Klimawandel sind weitere Gründe für diese Entwicklung.

Die Entwicklungen gehen immer schneller voran, spezialisierte Insekten verlieren zunehmend an Lebensraum, und es werden Kreisläufe in Gang gesetzt, die zwingend mit der Reduzierung der Artenvielfalt einhergehen.

Kein gutes Zeichen für uns!