Becher und Tassen für Kitas

Alle Tassen, Kinderbecher und Becher ohne Henkel gibt es in weiß oder mit unseren bunten Motiven. Die weißen Becher sind auch für Industriespülmaschinen geeignet – die bunten für Haushaltspülmaschinen.


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Becher – eine lange Kulturgeschichte

Der Becher ist neben dem Teller eines der ältesten Geschirrteile, die es gibt. Bereits in der Jungsteinzeit wurden Becher aus Ton hergestellt. Diese Funde waren so bedeutsam, dass die Kulturen, in denen sie entstanden sind, nach den Formen und Verzierungen dieser Becher benannt wurden. In der Jungsteinzeit bis zum Übergang in die Bronzezeit waren das die Trichterbecherkultur oder die Glockenbecherkultur.

Die Trichterbecherkultur – der erste Wagen auf einem Becher

Die Trichterbecherkultur ist im nördlichen Mitteleuropa, im mittleren Osteuropa; in Dänemark und Südskandinavien nachgewiesen. Sie war die erste vom Ackerbau geprägte geprägte Kultur des nordischen Frühneolitikums, also der Jungsteinzeit, etwa 4200 bis 2800 vor Christus). Die Trichterbecher haben eine bauchige Mitte und darüber, wie einen Kragen, einen trichterförmigen oberen Rand. Diese Becher waren oft reich verziert, als schönster gilt der 3200 v. Chr. entstandene Trichterbecher von Skarpsalling in Dänemark. Auch auf Rügen gibt es viele Megalithsteine und Gräber/Grabungstätten, die zu dieser Kultur gehören.

Die eingeritzte Verzierung auf einer Keramikterrine von Bronocice (Karpaten) wurde auf 3636–3373 v. Chr. datiert und ist damit der älteste Abbildung eines bespannten Wagens in ganz Mitteleuropa.

Haben Becher immer Henkel oder nie?

Am Anfang hatten Becher keine Henkel, erst mit der Entwicklung der Technologie des Töpfern wurden Gefäße mit Henkeln versehen. In der Glockenbecherkultur, die vom Ende der Jungsteinzeit bis Anfang der Bronzezeit dauerte, also zeitlich nach der Trichterbecherkultur liegt, gab es breits gehenkelte (mit Henkel versehene) Gefäße.