Porzellan mit Motiven nach Miro

Vogel, Maske, Herz, drei fröhlich bunte Motive in Anlehnung an den katalanischen Maler Juan Miró, sie ergeben ein schönes Kombiservice mit modernem Charme und vielen Möglichkeiten. Verschiedenen Schüsseln, Platten und Zubehörteile, wie Butterdosen machen Lust auf den bunt gedeckten Tisch. Alle Teile sind spülmaschinen- und mikrowellengeeignet


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Die Klage des Künsters Miró: Magere Zeiten in Paris

Sein erstes Atelier in Paris, in der Rue Blomet 45 bezog Miro in den 1920iger Jahren. Dort war sein Nachbarn der Maler, Grafiker und Bildhauer André Masson hatte, mit dem er sich anfreundete und auch befreundet blieb.

Zu dieser Zeit mangelte es Miró an Geld, so das er sich ständig entscheiden musste, ob er Essbares oder Malutensien kaufen sollte. Das führte dann zu seinen “Hunger Halluzinationen”, denn die Malerei gewann fast immer! Zusammen mit  dem rissigen Betonmauer, die ihn in dem Viertel umgaben und von denen er sich wirklich bedrückt fühlte, führte das bei  Joan Miró zu dem Gefühl seine Bildersprache zu verlieren. Was schlussendlich aber doch nicht geschah, denn er blieb bis ins hohe Alter künstlerisch tätig.

Doch auch in diesen mageren Jahren kleidete sich Miró immer ausgesprochen bürgerlich, inklusive der weißen Gamaschen, ohne die er nicht ausgehen wollte. Dazu trug er auch immer ein Monokel, wohl auch um distinguierter zu wirken, als ihm seine Mittel gestattenen. Damit unterschied er sich auch von dem eher zu Boheme neigenden Masson. Trotz dieser Gegensätze bleiben sie aber ein Leben lang gute Freunde.