Namenstassen für Verliebte mit zwei Namen

Becher für Verliebte, Verlobte oder als Geschenk zur Hochzeit. Die  Namen des Paares werden hier beide auf einem Becher gemacht – beim zweiten in umgekehrter Reihenfolge. Das gibt es mit ohne oder mit Motiven von lustig bis romatisch. Auf Wunsch auch mit Widmung oder Datum!


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Verlobung- wieder im Trend

Verliebt, verlobt, verheiratet – das  war jahrzehntelang nicht mehr häufig so.

Die Verlobung galt ab Ende der 1960iger Jahre als spießig und überholt. Die Generation der 68 wollte lieber freie Liebe als Verlobung. Zumindest wurde es so propagiert und das ziemlich erfolgreich. Die Verlobung kam außer Mode und die Ehe zeitweise gleich mit.

Was ist eine Verlobung eigentlich?

Sprachlich gesehen kommt das Wort aus dem Althochdeutschen und leitet sich von „lobōn“ /„lobên“ ab, was liebhaben, gut heißen bedeutet. Es ist eng verwandt mit dem Lob.

Interessant ist, das „verloben“ sowohl  aktiv sein kann im Sinn von „sich verloben“ als auch passiv, was bedeutet man wird verlobt, es wird also eine Eheanbahnung betrieben ohne das die Beteiligten selbst da etwas zu sagen haben. Ein Ehegelöbnis ist damit dann die folgerichtige Konsequenz eines Verlöbnisses.

Verloben durfte sich früher nicht jeder!

So war es früher Bediensteten in vielen Gesellschaften gar nicht erlaubt zu heiraten. Wer für Unterkunft, Verpflegung und ein Handgeld im Jahr arbeitet hatte auch kaum die Möglichkeit sich, den Ehepartner  und Kinder zu ernähren.

Die „arrangierte Ehe“ war und ist über viele Jahrhunderte und in vielen Gesellschaftsschichten, und in vielen Ländern weiterhin die häufigste Art der Eheschließung. Dabei spielt dann auch die Verlobung eine große Rolle, dass sie sozusagen die Partner für die Ehe reserviert.

Ehen im Adel und in Herrscherdynastien wurden so bereits in früher Jugend vorbereitet und die daraus resultierend Vorteile genutzt. Leider muss man auch sagen, das besonders Mädchen und junge Frauen oft einige Verlöbnisse durchliefen – immer abhängig von den politischen Vorteilen, die diese Bündnisse brachten.

Das hat heute zumindest in Europa kaum noch eine Bedeutung – siehe Harry und Meghan!