Bunte Service

Bunte Porzellan Service  – Anfertigung auf Anfrage

Auf Grund von Corona und der steigenden Energiepreise ist die Situation bei vielen unserer Herstellerfirmen unklar. Einige haben die Produktion von Porzellan (vorübergehend) eingeschränkt oder ganz eingestellt.
Daher bieten wir unsere romantischen Serien  mit Blümchen

  • Ofelie mit bunten Streublümchen
  • Ofelie mit Rosenknospen
  • Friederike mit Vergissmeinnichtstreuern

zur Zeit nur auf Anfrage an.

  • Die Serien Ole und Opty mit Oliven gibt es weiterhin,

Die Serie Opty mit Motiven nach Miro gibt es auf Anfrage noch mit dem Motiv “Herz”.



Buntes Porzellan: Von Hand gemalt und wertvoll

Bereits prähistorische Tongefäße waren verziert und teilweise bemalt – mit den Vasenmalereien der Kulturen im Nahem Osten und Griechenland erlebte diese Kunst schon höchste Vollendung.

Die Porzellanmalerei entwickelte sich in Europa am Anfang in der Manufaktur Meißen, wo sie bis heute noch in höchster Vollendung gepflegt und angewandt wird. Die Ausbildung zum Porzellanmaler dauert drei Jahre, wobei auch das Bemalen von Glas und Feinkeramik zur Ausbildung gehört.

Unterglasur und Aufglasur: Zwei Arten der Porzellanmalerei.

Unterglasurmalerei erfolgt auf das noch unglasierte Porzellan (Biskuitporzellan) und ist besonders schwierig, weil hier keine Korrekturen möglich sind. Unterglasurfarben werden bei Temperaturen über 1300 Grad eingebrannt und mit einer weiteren Glasurschicht versehen, die das Gemalte sozusagen versiegelt. Dies vertragen nicht alle Farben, so dass hier nicht die volle Farbpalette zur Verfügung steht. Meist wird mit Kobaltblau gearbeitet, das besonders hoch gefeuert werden kann. Bekannt sind Dekore wie Zwiebelmuster, Strohmuster (das übrigens mit der Feder, nicht dem Pinsel gemalt wurde) oder Indisch Blau.

Aufglasurmalerei wird bei bis zu 850 Grad gebrannt, die Farbpalette ist groß, muss aber mit viel Erfahrung abgestimmt werden. Porzellanfarben werden auf Basis von Metalloxiden hergestellt. Die feingemahlene Oxidmasse wird in eine spezielle Glasmasse, die als Trägermaterial dient, eingeschmolzen. Diese Masse wird dann wieder zu Pulver gemahlen und mit einem Bindemittel (Öle und Terpentin) vermischt, damit die Farben mit einem Pinsel aufgetragen werden können. Das Bindemittel wird beim Brennvorgang rückstandslos verbrannt. Beim Brennen wird der Glasanteil der Farbe genügend flüssig, um auf der Glasuroberfläche zu haften, ohne zu stark zu zerfließen.

Vorsicht geboten: Nicht alle Porzellanfarben vertragen sich

Da die Metalloxide aber untereinander reagieren, kann es zu unerwünschten Verfärbungen kommen. So ist Gelb berüchtigt dafür, dass es andere Farben einfach „auffrisst“, so dass nicht das geplante Ergebnis zustande kommt. Erfahrung, Wissen, Fingerspitzengefühl und künstlerische Begabung machen einen großen Teil des Erfolges aus. Daher verwundert es nicht, dass die Ausbildung so lange dauert.

Porzellandekore: Gedruckte Porzellanmalerei

Heute ist das Verzieren von Porzellan durch sogenannte Dekore üblich. Spezialisierte Verlage stellen die Farben wie früher auch aus den Metalloxiden und der Glasträgermasse her. Diese werden in Spezialdruckmaschinen zu den gewünschten Porzellandekoren verdruckt.