Blaurand Porzellan

Dieses Porzellan mit dem schönen dunkelblauem Rand ist seit vielen Jahren ein Klassiker! Teller und  Vorlegeplatten mit blauem Doppelrand, Becher, Tassen, Krüge und andere Porzellanteilen mit einem blauem Rand.  Alle Teile gibt es einzeln, ideal zur Komplettierung von vorhandenem Geschirr. Spülmaschinenfest und mikrowellengeeignet.

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Porzellan mit blauem Rand – nicht nur in Friesland gerne gesehen.

Dunkles Kobaltblau und weißes Porzellan mit edler, glänzender Oberfläche – eine Kombination, die schon seit dem Beginn der Porzellanherstellung punktet. Es sieht immer frisch und elegant zugleich aus, wenn diese zwei Farben zusammenkommen – und nicht nur in Bayern wissen wir die Kombination weiß-blau besonders zu schätzen.

Erst Goldrand, dann Blaurand – auch aus praktischen Gründen

Porzellan, das nur mit farbigen Rändern verziert ist, trat erst relativ spät in Erscheinung. Früher war Porzellan sehr teuer – eben das weiße Gold. Die königlichen Manufakturen stellten aufwendig verziertes Porzellan her, dass handbemalt und meist zusätzlich mit Gold verziert wurde. Auch das Großbürgertum wollte Service mit vielfältigen Verzierungen. Als das Porzellan dann irgendwann den Einzug auch in weniger betuchte Haushalte fand, wurden die Muster einfacher und die Malerei durch Drucke ersetzt, zuerst lithografischer Druck, dann aber bis heute vor allem Siebdruck. Alte Dekore zeigen häufig diese für den Siebdruck typischen Punkte – denn die Siebe waren noch nicht so fein, wie es heute der Fall ist. Zudem waren einfache Siebdrucke günstiger. Diese Dekore wurden auch öfter mit einem farblich passenden Rand kombiniert, was die Wertigkeit des so verzierten Porzellans steigerte. Der Goldrand war dabei  die vornehme Variante – haltbar war der aber bei ständigem Gebrauch nicht – besonders das Glanzgold nutze sich sehr schnell ab.

Der blaue Rand ist wesentlich haltbarer, denn diese kobaltbasierte Farbe konnte weit höher gebrannt werden. Das wusste man schon aus Erfahrungen mit Zwiebelmuster und Strohmuster, beides Kobaltdekore, die aus der Anfangszeit der Porzellanherstellung stammen und bis heute produziert werden – wenn auch in wesentlich kleineren Umfang als Früher.